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Gemeinde Rohrbach a.d.Ilm  |  E-Mail: gemeinde@rohrbach-ilm.de  |  Online: http://www.rohrbach-ilm.de

Berufsorientierende Maßnahme

Berufsorientierende Maßnahme

Nach den Herbstferien nahmen die Schülerinnen und Schüler der 8. Klasse an einer berufsorientierenden Maßnahme teil.

An den ersten beiden Tagen, Montag und Dienstag, fand die Potenzialanalyse statt. In vielen Aufgabenstellungen mussten die 8. Klässler ihre Team- und Konfliktfähigkeit, Kommunikations- und Leistungsbereitschaft und ihr Durchhaltevermögen unter Beweis stellen. So sollte z.B. eine 40 cm breite Brücke über zwei Tische „gebaut“ werden, die ein 500 g schweres Federmäppchen halten kann. Hilfsmittel hierbei waren lediglich Klebeband, Papier und 10 Holzspieße. Die Brücke musste „frei“ sein, d.h. sie durfte nicht mit dem Klebeband am Tisch fixiert werden. Viele verschiedene Lösungen für hier möglich: Richtig gelöst war die Aufgabe dann, wenn die Brücke das Gewicht tragen konnte.

Von Mittwoch bis Freitag fanden die Praxistage in Pfaffenhofen statt.

Am Mittwoch absolvierten die Schülerinnen und Schüler drei Praxisstationen:

Im Bereich Kosmetik/Gesundheit ging es vom gründlichen Händewaschen mit dem Bürstchen über Nagelpflege und Lackieren der Fingernägel bis zum Auftragen eines Lippenstiftes. Einige Schnelle konnten sich auch noch als Frisöre mit dem Lockenstab betätigen.

Im Metallbereich erstellten die 8. Klässler ein Übungswerkstück. Hierbei ging es um das Sägen, Feilen, Vorstechen und Bohren von Metall. Sauberes Arbeiten und Hand- und Fingergeschick waren hier besonders wichtig.

Im Bereich Lagerlogistik erfuhren die Schülerinnen und Schüler aus einem Text und einer Statistik, dass dieser Bereich in den letzten Jahren sehr stark zugenommen hat – nicht zuletzt auch wegen des Internetshoppings. Mittels einer Deutschlandkarte planten die 8. Klässler eine Tour für die Verteilung von Waren. Auch die Gefahren-, Verbots- und Gebotszeichen wurden besprochen.

Am Donnerstag standen zwei große Bereiche auf dem Programm: Betriebspraktikum und Telefontraining.

Ausführlich wurden wichtige Aspekte des Betriebspraktikums besprochen: Pünktlichkeit heißt mindestens 10 Minuten vor Arbeitsbeginn anwesend sein, zum Beruf passende Kleidung tragen, Kritik annehmen und sich verbessern, Stummschalten des Handys vor Arbeitsbeginn, sich nicht in Lästereien der Kollegen hineinziehen lassen, Interesse zeigen, Fragen stellen (Wer fragt ist nicht dumm, sondern zeigt Interesse!), höflich sein und seine Aufgaben zuverlässig erledigen. Im anschließenden Rollenspiel wurden verschiedene Situationen nachgespielt, in denen die Schülerinnen und Schüler ihre Kommunikationsfähigkeit schulen konnten.

Im zweiten Teil des Tages stand das Telefontraining im Vordergrund. Jede Schülerin und jeder Schüler übte in einem Telefongespräch, wie man telefonisch um einen Praktikumsplatz bittet, wie man auf Nachfragen reagiert und wie man sich verhalten sollte, wenn man den Gesprächspartner nicht verstanden hat. Außerdem wurden Teammaßnahmen und deren Wichtigkeit in der heutigen Berufswelt besprochen. Dazu wurden auch vertrauensbildende Übungen durchgeführt.

Am Freitag, dem letzten Tag der berufsorientierenden Maßnahme, stand die Praxis im Vordergrund. Im Bereich Metall wurden die kurzen Einblicke vom Mittwoch vertieft. Die Schülerlinnen und Schüler produzierten einen Lastwagen aus Metall, indem sie sägten, feilten, bohrten und schraubten.

Im wirtschaftlichen Bereich beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler mit Lagerlogistik. Nach einem Kurzfilm über die Anforderungen und Tätigkeiten des Berufes Fachkraft für Lagerlogistik erstellten die Schülerinnen und Schüler eine Lagerfachkarte und erfuhren viel Wissenswertes über Abfälle und deren Entsorgung im Lager; außerdem führten die Schülerinnen und Schüler eine Inventur durch, bei der zuerst das Schätzen von Gewichten/Zahlen und dann das exakte Zählen, Messen und Wiegen wichtig waren.

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